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Gepostet von am 31 Mrz, 2014 unter Neuigkeiten | Keine Kommentare

Achim´s Abstecher in das baden-württembergische Allgäu

Auf seiner Reise zur Nürnberger Bio-Messe im Februar wagte Achim sich bis in die Gefilde des Allgäus vor. Was unseren Flachlandtiroler dorthin verschlagen hat, berichtet er jetzt exklusiv:
Mein Weg führte vorbei an Wiesen und Bergen, auf denen noch letzte Schneereste lagen.
Schließlich erreichte ich das malerische Örtchen Isny, wo die „K.sküche“ beheimatet ist.
Die „Käsküche“ ist eine handwerklich arbeitende Sennerei. Hier werden Käsesorten produziert, die bereits mehrfach Auszeichnungen erhalten haben.
Evelyn Wild, die Eigentümerin der „K.sküche“, mit der ich mich nach gefühlten 60 Sekunden duzte, empfing mich mit einem leckeren Frühstück und einer Auswahl ihrer besten Käsespezialitäten. Schnell kamen wir ins Gespräch und ich erfuhr eine Menge über die Firmenphil osophie. „Es ist die Milch, die den Käse so einzigartig macht, denn diese stammt von Biohöfen aus der direkten Umgebung“, erzählt Evelyn. Hier stehen die Kühe vom Frühjahr bis zum Spätherbst auf der Weide und werden nicht in Ställen gehalten. Zusätzlich verzichten die Bauern auf leistungsförderndes Kraftfutter wie Mais, Soja oder Getreide.
Das besondere Ziel der „Käsküche Isny“ ist es, die Milch zu 100 Prozent von hörnertragenden Kühen zu verarbeiten. Diese Milch ist laut Evelyn aromatischer und bekömmlicher. „Sie schmeckt einfach besser!“ Derzeit erfüllen 5 von 7 Milchviehbetriebe diesen Anspruch und dafür zahlt die Sennerei dann auch gern ein besonders hohes Milchgeld.
Im Anschluss an unser Frühstück führte Evelyn mich durch den Betrieb. Es erwartete mich ein schmuckes, überschaubares und blitzblankes Unternehmen, das aus 800.000 Litern Milch im Jahr rund 65.000 Kilo Käse herstellt. Derzeit bietet die „Käsküche“ sechs Käsesorten an. Zusätzlich wird die Milch zu Joghurt, Butter und Quark verarbeitet.
Alles klar, dachte ich mir, und wollte für eine Aktion in der Scheune Anfang März ordentlich Käse ordern. Doch falsch gedacht. Fast die komplette Produktion geht an Verkaufsstellen in der direkten Umgebung oder wird selbst vermarktet. Aber Evelyn hatte nicht mit meinen geschickten Überredungskünsten gerechnet. Nachdem ich minutenlang mit Engelszungen auf sie eingeredet hatte, versprach sie mir eine stattliche Menge ihrer besten Käse für den Aprilbeginn. Lassen Sie sich ab Freitag, den 4. April, von den tollen Produkten der Käsküche überraschen.

Kostproben erhalten Sie auch am verkaufsoffenen Sonntag.